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Rezension: Die Krieger der Königin von L. J. McDonald


















Titel: Die Krieger der Königin
Autor: L. J. McDonald
Seiten: 416
Preis: 9,99 €
Verlag: Knaur TB
ISBN: 978-3-426-50861-9

Meine Bewertung:

Klappentext:
Schon seit Jahrzehnten verschwinden im Königreich Eferem immer wieder junge Frauen. Die selbstbewusste Solie erfährt nun am eigenen Leib, was dahintersteckt:
Sie soll in einem geheimen Beschwörungsritual geopfert werden. Es gelingt ihr zwar, die Zeremonie im entscheidenden Moment zu zerstören, doch dabei bindet sie die herbeigerufene Kreatur unwiderruflich an sich. Solie reagiert zunächst panisch auf den gefährlichen Krieger - die Angst verfliegt jedoch, als er sich in einen gutaussehenden jungen Mann verwandelt, der jeden ihrer Befehle befolgt und sie sogar seine Königin nennt.
Zeit herauszufinden, was er damit meint, hat Solie auf der gemeinsamen Flucht allerdings nicht, denn der Herrscher von Eferem hat ihnen die tödlichsten Krieger des Königreichs hinterhergeschickt ...

Meine Meinung:
Das Buch ist der Auftakt einer neuen Fantasyreihe vor historischer Kulisse. "Die Krieger der Königin" von L. J. McDonald beginnt mit der Entführung Solies. Sie soll getötet werden, um einen Kriegssylphen an einen Mann binden zu können. Doch es gelingt nicht, stattdessen wird der Krieger an Solie gebunden. Dies durfte nicht geschehen, deshalb müssen die beiden ausgelöscht werden. Denn was wäre das für eine Welt, in der auch Frauen Macht haben....(aus der Sicht des Königs und seinem Gefolge)
Das Cover des Buches passt wunderbar zum Inhalt, die Frau die abgebildet ist, könnte tatsächlich Solie mit ihren roten Haaren sein.
Solie ist noch jung, gerade mal ein Teenager (17). Deswegen habe ich eher einen Jugendroman erwartet. Aber so war es nicht. Man könnte diese neue Reihe besser zu anderen Reihen wie "Die Herren der Unterwelt" von Gena Showalter oder zu "Darkhunter-Reihe" von Sherrilyn Kenyon zuordnen. Es ist meiner Meinung nach also eher ein Buch für junge Erwachsene und älter. Wie eben die oben genannten Reihen auch.
Die Protagonisten des Romans sind Solie und Hedu, der an sie gebundene Krieger. Beide sind mir sofort sympatisch gewesen, und das hat sich auch im Laufe des Buches noch verstärkt. Vor allem Hedu ist einfach goldig.
Auch die Nebenfiguren waren gut gestaltet, von Jasar- dem reichen Feigling, über Leon- der als Einziger seinem Krieger Sympathie entgegenbringt, zu Alcor- dem paranoiden und grausamen König von Eferem. Die Sprache ist bis auf ein paar winzige Stellen der Zeit, in der sie spielt angepasst, sie liest sich aber trotzdem sehr flüssig und angenehm.
Das Buch ist aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, man sieht die Handlung nicht nur durch Solies Augen sondern auch durch zahlreiche andere. Es wird aber keinesfalls unübersichtlich oder chaotisch, im Gegenteil es hilft meiner Meinung nach der Spannung, denn man weiß was die Bösen vorhaben, bevor die anderen es wissen... Man lernt auch die Personen näher kennen. Neben den Protagonisten hat mir ein weiterer Kriegssylph sehr gut gefallen, Ril. Um ihn und seine Geschichte wird es im zweiten Band gehen (-> "Falkenherz").
Meiner Meinung nach hat die Geschichte rund um die Fantasiewesen, Sylphen, sehr viel Potenzial, das noch genutzt werden kann. Zudem ist es mal etwas anderes, nichts gewöhnliches, eine neue Idee, die die Autorin hier geschaffen hat. Ich hoffe es geht so vielversprechend weiter, wie es angefangen hat!

Fazit:
Eine interessante und spannende neue Fantasyreihe, die vor historischer Kulisse stattfindet. Ein Muss für alle Fans von Sherrilyn Kenyon, Gena Showalter, Jacquelyn Frank!! Wirklich lesenswert.

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Larissa