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Rezension: Sternensilber von Sam Osman

















Titel: Sternensilber
Autor: Sam Osman
Reihe: Das Siegel der Wölfe (Band 1)
Preis: 19,95 €
Verlag: arsedition
ISBN: 978-3760763972

Meine Bewertung:

Klappentext:
"Wie ein lautloser Strom begann sich ein quecksilbriger Fluss urzeitlicher Energie seinen Weg durch Raum und Zeit zu bahnen, durch Ozeane und Wälder, durch Boulevards und Bushaltestellen; er setzte mit einem leisen Rinnsal ein, wuchs an zu einem steten Strom, um schließlich wild dahinzuschießen, bis er den alten Kraftpunkt am äußersten Stadtrand von London erreichte, der einst unter dem Namen Thornham Magna bekannt gewesen war. Er raste die Hauptstraße entlang, vorbei an der chemischen Reinigung, stürzte den Blackthorn Drive hinab und jagte durch den alten Dorfanger bis zum Süßwarenladen, wo er die Rohre und Leitungen entlang hochstieg - immerzu auf der Suche nach Wolfie Brown."
Drei kinder, geboren auf drei verschiedenen Kontinenten, treffen zufällig in einem kleinen dorf in England aufeinander. Doch schon bald erkennen wolfie, Tala und Zi'ib, dass eine geheimnisvolle Kraft sie miteinander verbindet, die ihren Ursprung weit in der Vergangenheit zu haben scheint.
Welche Bedeutung haben die unsichtbaren Energielinien, die die Erde durchziehen, für ihr Schicksal - und das der gesamten Menschheit? Und welche Macht versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass Wolfie, Tala und Zi'ib herausfinden, wer sie wirklich sind?

Meine Meinung:
"Sternensilber" ist der Auftakt einer Mysterie-Reihe von der Autorin Sam Osman. Der Bucheinband strahlt dieses Gefühl von Dunkelheit und Mysterie gut aus, man kann auch die Ley-Linien, diese urzeitlichen Energielinien die auf der ganzen Erde verbreitet sind, sehen. Oben auf dem Cover sieht man das Siegel in Form eines Sternes, das Siegel ist eines der Hauptgegenstände des Jugendbuches.
Schlägt man das Buch auf, findet man einen gemalten Stadtplan von Thornham, der Stadt in der die Handlung hauptsächlich ihren Lauf nimmt. Er hilft beim Orientieren.
Die Geschichte handelt von drei Kindern, alle elf Jahre alt. Sie wohnen aber auf drei verschiedenen Kontinenten, haben also eigentlich nichts oder nur wenig gemeinsam. Wolfie lebt in Thornham, England, Tala in Kalifornien, Usa, und Zi'ib lebt im Sudan, Afrika. Alle drei Kinder haben ein Elternteil verloren, besitzen die gleichen grünen Augen mit goldenen Sprenkeln darin und landen zufällig an einem Ort. Jede Person bekommt im Roman ihre eigene Sichtweise, so lernt man die Gedanken und Motive der Guten sowie der Bösen kennen und man grübelt, was wohl als nächstes passieren wird, denn es gibt immer kleine Hinweise im Text.
Es gibt ein verlorenes Wissen über die Kraftlinien, genannt Ley-Linien, die über die gesamte Erde aufgespannt sind. Zur Zeit von Stonehenge wusste man dieses Wissen zu nutzen, doch mit der Zeit wurde vieles vergessen und verloren. Nur noch wenige Menschen wissen davon. Mr Forester ist einer dieser Menschen, ein liebenswerter, teils etwas verrückter alter Mann, der zur Miete bei Wolfie und seiner Mutter wohnt. In einem seiner Vorträge über dieses verlorene Wissen, geschieht etwas seltsames mit den drei Kindern. Plötzlich können sie sämtliche Sprachen fließend sprechen, auch solche die schon lange ausgestorben sind. Ebenso fühlt jeder die Gefühle der anderen beiden. Die drei Kinder versuchen dem Grund auf die Spur zu kommen und geraten so immer tiefer in die Magie der Ley-Linien hinein. Ein Geheimbund namens Manus Sacra versucht zu verhindern, dass die Kinder sich weiteres Wissen anlegen und wollen sie zu ihren Zielen benutzen...
Die Sprache ist insgesamt sehr angenehm und flüssig zu lesen, in Anbetracht, dass es ein Jugendroman ist, gibt es ein paar wenige Stellen an denen die Sprache schwieriger zum Verstehen wird, vor allem die Prophezeihungen. Ich würde sagen, dass Kinder und Jugendliche ab 13 oder 14 Jahren, das Buch gut lesen können.
Normalerweise lese ich wenig Bücher in denen die Protagonisten so jung sind (11 Jahre), aber das Buch hat mich trotzdem gefesselt und für sich eingenommen. Ich hatte wirklich nicht gedacht, dass ich mich so gut in sie hineinversetzen könnte. Die Handlung verbreitert sich andauernd, zu Beginn gibt es nur wenige offene Fragen, doch dann nimmt die Geschichte ihren Lauf und schafft neue Fragen, so steigt die Spannung unaufhörlich. Es werden immer wieder Fragen beantwortet, gleichzeitig aber auch neue aufgeworfen.
Am Ende des ersten Bandes sind noch längst nicht alle Fragen geklärt, man braucht dann also noch den zweiten Band um zu erfahren wie es weitergeht und ob es ihnen gelingt, ihre verschwundenen Elternteile zu finden. Es endet teils mit einem Cliffhanger aber auch mit einem kleinen Happy End.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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Larissa