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Rezension: Tödliche Spiele von Suzanne Collins















Titel: Tödliche Spiele
Autor: Suzanne Collins
Reihe: Die Tribute von Panem (1. Band)
Seiten: 415
Preis: 17,90 €
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-3-7891-3218-6

Meine Bewertung:

Klappentext:
Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus seinen Trümmern ist Panem entstanden, das sich in zwölf Distrikte teilt und von einer unerbittlichen Regierung geführt wird. Alljährlich finden dort besondere Spiele statt - eine Art Wettstreit, der über das Fernsehen im ganzen Land ausgestrahlt wird und für den jeder Distrikt zwei Jugendliche zu stellen hat.
Die Regeln sind einfach und grausam: Es darf nur einen Überlebenden geben. Als ihre kleine Schwester ausgelost wird, meldet sich die sechzehnjährige Katniss, ohne zu zögern, an ihrer Stelle, und an der Seite des gleichaltrigen Peeta nimmt sie den Kampf ums Überleben auf.
Sie wissen beide, dass es nur einen Sieger geben kann. Allerdings scheint das Peeta nicht zu kümmern, denn er rettet Katniss das Leben. Vielleicht sind seine Gefühle ihr gegenüber doch nicht nur gespielt, um das Publikum vor den Bildschirmen für sich einzunehmen. Katniss weiß nicht mehr, was sie glauben darf - und vor allem nicht, was sie selbst empfindet ...

Meine Meinung:
"Die Tribute von Panem"- Triologie beginnt mit "Tödliche Spiele", geschrieben von Suzanne Collins. Sie hat ein unglaubliches Werk erschaffen, es findet überall auf der Welt unheimlich viel Anklang, im nächsten Jahr kommt ja sogar die Verfilmung ins Kino!! Aber ist das auch gerechtfertigt? Na klaro!
Und hier seht ihr warum:
Die Dystopie zeigt uns eine ganz andere Welt wie wir sie kennen. Die USA gibt es nicht mehr, stattdessen enstand am selben Ort das Land Panem mit seinen ehemals dreizehn Distrikten. Wegen Aufständen im dreizehnten Distrikt, wurde er von der Regierung ausgelöscht, seitdem gibt es nur noch zwölf offizielle Distrikte. Um der Bevölkerung von Panem stets vor Augen zu halten, was passiert wenn sie sich gegen die Regierung erheben sollte, werden jedes Jahr die sogenannten Hungerspiele veranstaltet. Dann muss jeder Distrikt zwei Jugendliche auslosen, ein Mädchen und einen Jungen.
Als die Auslosung auf Katniss' kleine Schwester Prim fällt, meldet sie sich an ihrer Stelle. Zusammen mit dem Bäckerssohn Peeta muss sie nun versuchen in der Arena der Spielmacher zu überleben. Doch es kann nur einen Sieger geben ...
Ich habe den ersten Band der Triologie schon einmal gelesen und zwar kurz nach dem es veröffentlicht wurde. Es war damals eine meiner ersten Dystopien und hat mich sehr gut gefallen. Jetzt habe ich es wieder gelesen und es gefällt mir immer noch super! Katniss verhält sich weniger wie ein Mädchen, was aber daran liegt, dass sie schon als Teenager ihre Familie ernähren muss. sie geht zusammen mit ihrem besten Freund Gale in den Wald, der verbotenes Gebiet außerhalb der Distikte ist, um zu jagen.
Ich hatte zu Beginn ein paar Probleme mich mit ihr anzufreunden, aber spätenstens als sie sich für ihre Schwester gemeldet hat, hatte sie meine Sympathie gewonnen. Auch Peeta war mir sehr sympathisch, er ist eher ruhig aber sehr hilfsbereit. Die restlichen Figuren aus Katniss' Team fand ich auch sehr gelungen, der oft betrunkene Haymitch, der sich dann aber sehr für seine Schützlinge einsetzt, die nervige Effie Trinket, die sich lieber einen siegessicheren Distrikt wünscht, Cinna, der Stylist der zum Freund wird. Aber auch die anderen Tribute waren ausgearbeitet, jeder hat seine eigene unverwechselbare Persönlichkeit: die kleine Rue, der riesige Tresh, der wütende Cato, und und und.
Die Spannung beginnt bei der Auslosung der Tribute und endet erst nach Ende des Buches, es gibt einen gemeinen Cliffhänger und man will sofort weiterlesen. Ich finde, die Zeit in der Arena wird grandios beschrieben, man sieht alles wie im Film vor sich, das Füllhorn an dem das Gemetzel begann und endet, die Wälder, der See an dem die Karrieros ihre Zelt aufgeschlagen hatten, die verschiedenenen Terrains...
Ich bin deshalb schon sehr gespannt auf den Film der im März erscheinen soll. Wenn man es sich recht überlegt, schreit die Story von Katniss und Peeta geradezu nach einer Verfilmung, den der Schreibstil ist wunderbar und sowieso schon wie eine Art Drehbuch aufgebaut.
Zum Schluss möchte ich noch kurz etwas zum Cover sagen. Das Mädchen (Katniss), das sich hinter Blutverschmierten Blättern verschanzt hat, passt perfekt zur Geschichte. Bevor man das Buch gelesen hat, kann man allein schon anhand des Covers sich seine Gedanken dazu machen. Ich finde, es zieht einen richtig in seinen Bann. Genauso wie die Geschichte!

1 Kommentar:

  1. Deine Rezi ist gut geschrieben und beschreibt super wie toll das Buch ist.

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Alles Liebe,
Larissa