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Rezension: Ashes, Ashes von Jo Treggiari














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Titel: Ashes, Ashes
Autor: Jo Treggiari
Reihe: -
Seiten: 377
Preis: 16,95 €
Verlag: arsedition
ISBN: 978-3-7607-8471-7
Originaltitel: Ashes, Ashes

Meine Bewertung:

Klappentext:
Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr.
Tödliche Epidemien, Tsunamis und Klimakatastrophen - die sechszehnjährige Luca hat das Ende der Welt kommen und gehen sehen. Als eine der wenigen Überlebenden eines tödlichen Virus versucht sie sich in den zum Dschungel gewordenen Ruinen von New York durchzuschlagen. Doch Lucys Welt ist voller Bedrohungen: Gefährliche Diebe und skrupellose Plünderer streifen umher. Als eine Horde wilder Hunde sie jagt, gelangt sie ans Ende ihrer Kräfte. Doch wie aus dem Nichts taucht Aidan auf - ein Junge, der ihr hilft, der tödlichen Meute zu entkommen, und sie überredet, sich seiner Gruppe von Überlebenden anzuschließen. Aber auch diese kleine Gemeinschaft wird bedroht. Und langsam beginnt Lucy zu ahnen, dass sie selbst das Ziel der nächtlichen Überfälle ist. etwas an ihr scheint anders zu sein ...
Doch was ist Lucys Geheimnis, das für die letzten überlebenden Menschen Bedrohung und Erlösung zugleich ist?

Erster Satz:
Lucy beugte sich über den Kadaver.

Meine Meinung:

Buchgestaltung: 
Das Buch ist komplett in weiß, schwarz und grau gestaltet, deshalb wirkt es düster und geheimnisvoll. Man sieht die Trümmer von New York und zwei Personen, die davor stehen, Aidan und Lucy.  Das Cover ist in der Lackoptik gestaltet, was sehr schön aussieht. Auch die Schrift des Titel finde ich sehr gelungen und passend zum Rest. Gut fand ich auch die Gliederung des Inhalts, die am Anfang aufgeführt wird. So hat man schon von Anfang an einen guten Überblickt über die einzelnen Kapitel und deren Länge.

Handlung:  
Die Geschichte handelt von Lucy, ein sechszehnjähriges Mädchen, das sich in dem zerstörten New York alleine durchschlagen muss. Als sie von einer Meute wilder Hunde gejag wird, trifft sie auf Aidan, der ihr hilft. Aidan gehört einer Gruppe von Überlebenden an, der sich Lucy später anschließt, als ihr Unterschlupf von einer Tsunamiwelle überrollt wird. Doch auch die Gruppe von Aidan wird bedroht, denn die geheimnisvollen Sweeper, Leute in weißen Anzügen, tauchen immer wieder auf und entführen Kinder und Erwachsene. Diese kehren nie zurück.
Die Geschicht an sich liest sich spannend und schnell, die Story ist interessant und auch die Charaktere sind sympathisch. Leider fehlt ihnen allen die Teife im Charakter, denn vor allem die Nebenfiguren, wie Sammy, hätten noch stärker ausgearbeitet sein sollen. Denn sie und ihre gedanken-/Gefühlswelt wäre noch interessanter gewesen. Auch über Lucy bleibt vieles im Laufe der Geschichte im Verborgenen. Man erfährt zwar, dass sie von ihrer Familie die einzige Überlebende ist, aber hier wären mehr Infos, wie Erinnerungen oder so, schön gewesen. Man erfährt allgemein nichts über die Vorgeschichte der anderen Leute, was ich hier sehr schade fand, denn das hätte der ganzen Geschichte mehr Teifgang gegeben. Denn emotional war sie immer sehr auf dem Gleichgang geblieben. Leider wurden auch viele Fragen aufgeworfen, die aber mit dem Ende des Buches nicht geklärt wurden. (Bsp.: Warum bekommt sie Hilfe von den "Feinden"? Warum wenden sie sich gegen ihre Überzeugungen und ihre Vorgesetzten? Was ist an Lucys Blut so speziell? Was hat es mit dieser Epidemie auf sich? etc.)

Charaktere: 
Wie schon oben erwähnt, hätten alle Charaktere mehr Tiefgang erhalten können, denn sie wirken eher leblos und einseitig. Die Autorin hat zwar immer mal wieder versucht, dies zu beheben (siehe die Entwicklung von Del), aber isngesamt ist es ihr nicht gelungen. Schade eigentlich, denn man hätte viel aus der geschichte machen können! Sie hat wirklich Potenzial.

Sprache:  
Es liest sich wirklich sehr gut, flüsig und schnell lesen. Die Sprache ist an die jugendlichen Protagonisten angepasst, aber trotzdem auch für Erwachsene sehr angenehm zum Lesen. Die Autorin benutzt teilweise schon aufgebrauchte Ausdrücke wie "das Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen". Normalerweise fällt das nicht auf, aber sie wiederholt sie teilweise auf einer Seite mehrmals und das hat ein wenig gestört. aber sonst war es eine schöne Sprache, sie hat es geschafft, dem Leser viele Bilder in den Kopf zu projizieren.

Mein Fazit:
Eine spannende Dystopie, die man aber noch überarbeiten hätte sollen. Die Charaktere haben nicht genug Tiefgang und es gibt einige ungeklärte Fragen. Ein gutes Buch, mit ein paar kleinen Schwächen. Trotzdem empfehlenswert!

Zur Autorin:
Jo Treggiari wurde in London geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Ottawa, Kanada. Mit dem Schreiben begann sie bereits im Alter von acht Jahren, als sie klassische Märchen modernisierte und neu erzählte. Später wohnte sie in New York City und San Francisco, wo sie als Boxerin trainierte, Artikel für Punk-Magazine schrieb und ein eigenes Plattenlabel betrieb.
Jo lebt heute mit ihrem Mann und ihren Kindern in Neuschottland, Kanada. Sie liebt Hunde, Krähen und Oktupusse, bloggt gerne und entspannt sich beim Kuchenbacken.
(Quelle: arsedition)

Ich bedanke mich für das Rezensionsexemplar bei:
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Larissa