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Rezension: Der Ring der McCallums von Christopher Ross




















Titel: Der Ring der McCallums
Autor: Christopher Ross
Reihe: - 
Seiten: 303 
Preis: 12,95 €
Verlag: Ueberreuter
ISBN: 978-3-8000-5592-0

Meine Bewertung:

Klappentext:
Verbotene Liebe in den schottischen Highlands

Auf einer Zeitreise ins 14. Jahrhundert erkennt Katie, dass sie schon einmal gelebt hat: Als Catherine McCallum und Tochter eines einflussreichen Earls verliebte sie sich in einen geheimnisvollen Tempelritter. Doch dem "Ritter Christi" ist es verboten, eine Frau zu lieben, und als er verdächtigt wird, den magischen Ring ihres Vaters gestohlen zu haben, scheint sich alles gegen Catherine verschworen zu haben. Dennoch folgt sie ihm in die Highlands - auf eine gefährliche Reise ins Land eines verfeindeten Clans und in eine ungewisse Zukunft. Nur der Ring ihres Vaters kann sie retten ...

Erster Satz:
"Und diese Rose ist für Sie", sagte der junge Mann lächelnd.

Meine Meinung:

Buchgestaltung: 
Auf dem Cover sieht man ein junges Mädchen, das aber meiner Vorstellung von Catherine oder Katie überhaupt nicht entspricht. Im Hintergrund kann man die schottischen Highlands sehen, in denen der Roman spielt. Das Buch ist in ruhigen Farben, vor allem Grün, gestaltet und passt somit farblich zum Inhalt, in dem viel in der Natur passiert.

Handlung: 
Der Roman dreht sich um Katie McCallum, eine junge Frau die als Fremdenführer in Schottland arbeitet. Durch einen kleinen Unfall wird sie bewusstlos und sie beginnt sich an ein früheres Leben als Catherine McCallum, Tochter eines einflussreichen Earls, zu erinnern. Hier beginnt die eigentliche Geschichte, die sich hauptsächlich um Catherine dreht. Sie verliebt sich in einen Tempelritter, der aber Keuschheit gelobt hat, und hilft ihm aus der Burg zu fliehen, als er wegen eines Verbrechens bestraft werden soll, das er nicht begangen hat. Auf ihrer Flucht werden sie voneinander getrennt und Catherine muss sich alleine auf die Suche nach Cameron machen, dem Tempelritter, dem sie ihr Herz geschenkt hat. Doch es sind gefährliche Zeiten, denn der englische König rückt mit einer riesigen Armee an um Schottland zu unterwerfen...
Leider habe ich hier ein paar Kritikpunkte. Zum einen gab es in dem Buch viele Zufälle, die nicht mehr ganz zufällig sondern sehr gewollt waren. Z.B. hört Catherine ein Gespräch mit an, das später sehr wichtig erscheint... Es sind Zufälle, die nicht hätten sein müssen denn die Geschichte wäre auch ohne sie gelaufen und auch spannender / dramatischer gewesen. Auch hätte ich mir etwas mehr Hintergrund gewünscht, denn immerhin passiert in dem Roman etwas Wichtiges für die Geschichte Großbritanniens. Das Ende des Romans konnte mich leider auch nicht völlig überzeugen, denn es kam etwas sehr plötzlich und unrealistisch. Es gibt einen kurzen Kampf, dann gesteht einer und wird verstoßen, woraufhin er verschwindet und alle sind wieder Happy. Natürlich dreht sich das am Ende nochmals und so hat doch jede Person noch ihr Happy End bekommen.

Charaktere: 
Catherine kam mir zu Beginn oft etwas naiv und egoistisch vor. Sie dachte nur an sich und ihre Zukunft mit Cameron, aber da Cameron ein Tempelritter ist, steht ihm das Keuschheitsgelübde im Weg. Man hätte hier durchaus den Konflikt von Cameron besser ausarbeiten können, denn dieser wird ziemlich vernachlässigt, einerseits sieht er in Catherine seine große Liebe, andererseits ist er ein Diener Jesu und ihm verpflichtet. Gegen Ende des Buches haben die Charaktere dann aber mehr Charakter bekommen und Catherine wurde sympathischer. Trotzdem fehlt hier insgesamt noch etwas die Tiefe.

Sprache:  
Die Sprache ist flüssig zum Lesen und passend zum historischen Hintergrund, aber so gestaltet, dass man das Buch auch ohne Hintergrundkenntnisse perfekt lesen kann.

Mein Fazit:
Ein kurzweiliges Buch für Zwischendurch, nichts besonderes aber auch nicht schlecht. Ich würde das Buch Jugendlichen von zwölf bis sechszehn empfehlen.

Zum Autor:
Christopher Ross schreibt romantische Abenteuer mit Spannung und Gefühl. Durch Bestseller wie "Das Geheimnis der Wölfe" wurde er einem großen Publikum bekannt. Auf zahlreichen Reisen und während längerer Aufenthalte in den USA und Kanada, aber auch in Schottland entdeckte er seine Vorliebe für diese Länder, die bevorzugten Schauplätze seiner erfolgreichen Romane.
(Quelle: Ueberreuter)

1 Kommentar:

  1. Hmm. Ich war bei dem Buch am überlegen, aber hab mich dagegen entschieden. Das war denke ich ganz gut so

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Danke, dass Du ein Kommentar hinterlassen möchtest! :) Ich freu mich sehr darüber und wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag.
Alles Liebe,
Larissa