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Rezension: Göttlich verloren von Josephine Angelini















Titel: Göttlich verloren
Autor: Josephine Angelini
Reihe: Göttlich-Triologie (2. Band)
Seiten: 512
Preis: 19,95 €
Verlag: Dressler
ISBN: 978-3-7915-2626-3
Originaltitel: Dreamless

Meine Bewertung:


ACHTUNG SPOILER, DA ES HIER UM DEN ZWEITEN BAND GEHT!

Band 1: Göttlich verdammt

Klappentext: 
"Helen!", rief eine tiefe, unbekannte Stimme. Es war das erste Mal, dass Helen in der Unterwelt eine Stimme hörte, und im ersten Moment war sie überzeugt, dass sie halluzinierte. Sie reckte immer noch krampfhaft den Kopf hoch, konnte ihn aber nicht drehen, ohne dabei im Treibsand unterzugehen.
In diesem Moment füllte der Sand ihre Ohren und sie konnte nicht mehr hören, was er ihr zuschrie. Alles, was sie noch sehen konnte, war das Aufblitzen von etwas Goldenem. Und dann spürte Helen unter der Oberfläche des Treibsands, wie eine warme, starke Hand ihre ergirff und daran zog.

In der Unterwelt ist die Zeit für immer.

Erster Satz:
Am Montag fiel die Schule aus.

Meine Meinung:

Buchgestaltung: 
Wie schon der erste Band, sieht auch der zweite einfach genial aus. Dem Dressler Verlag hat sich bei dieser Triologie wirklich selbst übertroffen! Im Gegensatz zu Band 1 (Göttlich verdammt), der in einem beige/goldgelb gehalten wurde, ist der zweite Band in einem schönen blau. Einzigartig und wunderschön!!

Handlung: 
Der erste Band endet und der zweite Band schließt direkt an die Handlung an, was ich sehr gut finde. Helen muss die Furien finden und die Blutrache, die die Scions gegen sich aufbringt, beenden. Sie ist der Deszender und deshalb muss sie jede Nacht in die Unterwelt steigen. Doch sie muss auch träumen, denn ohne das stirbt sie langsam aber unaufhörlich. So sehr sie es auch versucht, das Land der Träume bleibt ihr verschlossen und so wird Helen immer schwächer, doch alle zählen auf sie. Bisher war sie auf ihrer nächtlichen Reise in der Unterwelt auf sich allein gestellt, doch plötzlich ist da ein anderer, einer der ihr hilft, als sie droht in Treibsand zu versinken. Dieser jemand ist Orion, ebenfalls ein Scion. Doch nicht nur ihre Freunde hoffen auf das Gelingen ihrer Mission, sondern auch Tantalus, der Anführer der "Hundert Cousins".
Gelingt es Helen die Erwartungen zu erfüllen oder muss sie aufgeben und die anderen so ihrem Schicksal aussetzen? Können Lucas und sie endlich zusammen sein? Wer ist Orion und warum hilft er Helen bei ihrer Mission in der Unterwelt? Was führt das Böse im Schilde, das ebenso auf die Erfüllung der Mission hofft, jedoch anderes damit bezwecken will?
Viele Fragen, aber die Antworten findet ihr beim Selberlesen. Dieser zweite Band ist um vielfaches spannender als der erste und wirft ebenso neue Fragen auf, wie es alte beantwortet. Teilweise war es vielleicht zu viel Action auf einmal, da ich als Leser gerne mal eine Verschnaufspause gehabt hätte. Leider kommt hier die Romantik etwas zu kurz, aber in Betracht der gegebenen Umstände ist dies auch verständlich. Leider. Ein großes Plus der Triologie ist es, dass jeder Band mit einem halbwegs vernünftigen Ende endet und nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Natürlich ist es nur eine kleine Verschnaufspause innerhalb der gesamten Triologie, aber es hilft dem Leser auf den nächsten Band zu warten, der leider erst nächstes Jahr erscheint.

Charaktere: 
Helen ist mir auch nach diesem zweiten Band immer noch sehr sympathisch, sie ist reifer geworden, macht aber trotzdem noch teilweise unbedachte Fehler, die sie trotz ihrer Halbgötterseite auch zu einem Menschen machen. Da sie sowieso schon "perfekt" ist (hat das Gesicht von Helena von Troja, ist stärker als andere Scions, kann Blitze erzeugen und fliegen!), machen diese Sachen sie für den Leser authentischer und liebenswerter. Leider scheint es, zu einer Dreiecksbeziehung zu kommen, was mich ebenso stört wie die Verwandtschaftssache, da diese neuerdings in so ziemlich vielen Jugendbüchern vorkommen müssen. Dabei würden viele Bücher ohne diese Dinge besser sein als mit ihnen...
Auch Lucas hat sich weiterentwickelt. Statt nur der nette, gut aussehende Junge zu sein, macht man dieses Mal mit seiner dunklen Seite die Bekanntschaft, was ich sehr interessant und aufregend fand. Man erfährt ebenfalls mehr über die griechische Mythologie und einzelne Sagengestalten wie beispielsweise Persephone.
Ein weiterer Charakter, der zunehmend interessanter wird, ist Lucas' kleine Schwester Cassandra, das Orakel der Parzen.

Sprache: 
Das Buch ist flüssig zum Lesen und in verschiedene Sichtweisen aufgeteilt. Wobei Lucas dabei ruhig einen großeren Stellenwert haben könnte.

Mein Fazit:
Ein starker zweiter Band einer tollen, spannenden und romantischen Serie rund um die griechische Sagenwelt. Eine Serie, die man gelesen haben sollte!

Zur Autorin:
Josephine Angelini veröffentlicht mit ihrem Debüt "Göttlich verdammt" den ersten Band einer grandiosen, spannenden Triologie. Sie hat Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts in New York studiert mit den Schwerpunkten "Antike tragische Helden" und "Griechische Mythologie". Josephine Angelini wurde als jüngstes von acht Kindern in Massachusetts/USA geboren und lebt heute mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles. mit "Göttlich verloren" erscheint Band 2 der spannenden "Göttlich"-Triologie.
(Quelle: Dressler) 





News, Infos und mehr unter: www. goettlich-verloren.de

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Larissa