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Autoreninterview mit Elke Becker / J.J. Bidell

Hey ihr Lieben :)

heute gibt es das zweite Autoreninterview! Dieses Mal darf ich Elke Becker alias J.J. Bidell bei mir begrüßen.

Zur Person:

Elke Becker ist ein so genanntes Sandwichkind (älteres und jüngeres Geschwisterteil) und reiste schon mit 18 in der Weltgeschichte umher. Geboren im schönen Schwabenländle, zog es sie mit 18 nach Südamerika und besuchte die lateinamerikanischen Länder. Um sich ihre Reisewünsche erfüllen zu können arbeitete sie als Sekretärin und nebenher als Kellnerin. Mit 30 schmiss sie ihren Job und zog nach Venezuela. Dort schrieb sie zwei Romane, die aber nicht veröffentlicht sind. Da Deutschland für sie nicht mehr in Frage kam, eröffneten sie und ihre Schwester eine Sprachschule in der Dominikanischen Republik, die sie aber nach zwei Jahren wegen der dortigen steigenden Kriminalität wieder schließen mussten. Auch dort entstanden zwei weitere Romane, ebenfalls unveröffentlicht. Schließlich zog es sie mitsamt Schwester und Katze nach Mallorca, wo sie heute lebt und ihre Romane verfasst.
(Quelle: www.elke-becker.com)

Interview:

Liebe Elke,
vielen Dank, dass Du Dir für dieses Interview Zeit genommen hast. :)

 Bitte beschreibe Dich in drei Worten. 

Abenteuerlustig, großzügig, treu (egal ob Freundschaft, mir selbst oder gegenüber anderen)
Wie bist Du zum Schreiben gekommen? Schreibst Du Vollzeit oder hast Du noch einen anderen Beruf, den Du ausübst?

Als Teenie habe ich Gedichte geschrieben, aber das zählt eher weniger ;-) Eigentlich kam ich zum Schreiben aus Einsamkeit. Ich ging alleine nach Venezuela, um Spanisch zu studieren. Dort sprach keiner Englisch oder Deutsch. So begann ich ellenlange Emails zu schreiben, auf Diskette zu ziehen und im Internetcafé an meine Freunde/Familie zu verschicken. So entstand meine Liebe zum Schreiben, denn ich habe anschließend nicht wieder aufgehört. Um meine Leidenschaft zu Schreiben etwas professioneller zu gestalten, machte ich eine Ausbildung zum Drehbuchautor, was mir beim Erzählen von Geschichten, der Charakterentwicklung und bei vielen anderen Punkten sehr weitergeholfen hat.

Was gefällt dir am Autorensein am besten?

Das Ausdenken von Geschichten und das Eintauchen in die Welt meiner Protagonisten.

Was inspiriert Dich? Wie bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Von überall her. Manchmal reicht ein Wort, mal ist ein Artikel oder auch die Begegnung mit einem bestimmten Menschen, die in mir eine Geschichte anstößt, die ich erzählen möchte.

Wie lange brauchst Du durchschnittlich, um ein Buch zu schreiben?

Ich würde sagen, um ein Buch mit ca. 300 Seiten zu schreiben, brauche ich inklusive Recherche zwischen 6 und 9 Monaten.

Planst Du die gesamte Geschichte schon vor Beginn des Schreibens; hast Du nur ein paar Anhaltspunkte, an die Du Dich hältst oder entwickelst Du die Handlung spontan während des Schreibens?

Ich plane ziemlich genau. Zuerst ist ja die Idee. Dazu suche ich mir die Figuren und plane den Anfang, die Mitte und den Schluss. Die schlimmsten oder schönsten Eckpunkte der Geschichte stehen fest. Auch alle meine Figuren, auch die Nebenfiguren werden mit einem kompletten Lebenslauf ausgestattet und ich weiß auch, was sie mögen und was nicht. Der Weg zu den Eckpunkten überlasse ich den Figuren und manchmal erlebe ich dabei die herrlichsten Überraschungen. Es kann auch mal vorkommen, dass eine kleine Nebenfigur eine größere Rolle einnimmt, als ich ursprünglich angenommen hatte.

Hast Du manchmal auch Schreibblockaden bzw. absolut keine Lust zu schreiben? Wenn ja, was machst Du dagegen?

Das kam noch nie vor. Da ich gut plane, habe ich keine Probleme damit die Geschichte zu schreiben. Ich höre immer mit einer abgeschlossenen Szene auf und schreibe mir Stichpunkte für die nächste Szene auf, die ich dann am nächsten Tag abarbeite. So weiß ich immer, was mich am nächsten Schreibtag erwartet.

Wie sieht Dein Schreiballtag aus?

Ich schreibe 3-4 Tage die Woche. Ich stehe auf, wie wenn ich ins Büro gehen würde. Während der Kaffee durchläuft, fahre ich den Laptop hoch und während der ersten Tasse kontrolliere ich meine Emails. Dann beginne ich zu schreiben. Also meist so gegen 10h, es kommt darauf an, wie viele Mails ich zu beantworten habe. Dann schreibe ich bis 13h oder 15h. Die Zeitspanne hängt davon ab, wie lange die Szene ist, die ich gerade schreibe. Dann lege ich mich für eine halbe Stunde auf das Sofa und erhole ich mich. Anschließend geht es weiter bis 18:30h. Dann mache ich Feierabend. Also ein ganz normaler Arbeitstag – außer, dass man sich im Büro selten für eine halbe Stunde hinlegen kann ;-)

An was arbeitest Du gerade? Was darfst Du uns verraten?

Der 3. Teil DAS ERBE aus meiner Trilogie IM SCHATTEN DES MONDLICHTS ist fertiggestellt und gerade im Korrektorat, nachdem das Lektorat abgeschlossen wurde. Die Änderungen werden eingearbeitet und dann geht´s auf zum nächsten Projekt, das schon komplett durchgeplant ist. Es wird ein Chick-Lit-Roman, der in Deutschland und der Karibik spielen wird. Das Drehbuch dazu hatte ich während meiner Ausbildung erstellt und wartet schon seit langer Zeit sehnsüchtig darauf ein Roman zu werden. Und ich freue mich schon sehr darauf.
Eventuell könnten zwischenzeitlich noch Änderungen zur Trilogie auf mich zukommen, da ich nun von einer Agentur vertreten werde, die zur Zeit nach einem tollen Verlagszuhause für die Trilogie Ausschau hält. Bald könnte es die Reihe also auch gedruckt geben.

Was machst Du, wenn Du gerade nicht beim Schreiben bist?

Lesen, an den Strand gehen oder im Sommer gerne auch beides zusammen. Auch treffe ich mich sehr gerne mit Freunden. Autorenkollegen schicken mir oftmals ihre Arbeiten, um meine Meinung einzuholen. Sie sind auch meine Testleser und das ist toll! Auch Reisen gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen und was ich noch liebe: Salsa tanzen – am liebsten auf Kuba, was hoffentlich in den nächsten beiden Jahren wieder mal klappen sollte.

Hast Du ein Lieblingsbuch? Wenn ja, welches?

Ein absolutes Lieblingsbuch habe ich nicht. Ich lese quer Beet durch alle Genres und es wäre schwierig zu sagen: DAS ist mein Lieblingsbuch. Man kann Krimis, Biografien oder Chick-Lit und historische Romane einfach nicht miteinander vergleichen.

Du gehst auf eine einsame Insel, welche 5 Dinge würdest Du mitnehmen?

Einen vollbeladenen Kindle, meinen Laptop, ein Stromaggregat, um den Kindle und Laptop aufzuladen, eine Axt und meine Schwester, denn zu Zweit würden wir es bestimmt schaffen, eine gemütliche Hütte zu zimmern. (so profane Dinge, wie Essen, Trinken, Reinigungsprodukte, Leuchtpistole  und Erste-Hilfe-Kasten wären auch eine feine Sache, aber wir wollen ja nicht zu praktisch denken, oder?)


Vielen Dank für das Interview! Es hat mich sehr gefreut, Dich hier begrüßen zu dürfen. 



Ihre Werke:

Im Schatten des Mondlichts-Triologie:
Band 1: Das Erwachen (hier ist meine Rezi dazu)
Band 2: Die Fährte
Band 3: Das Erbe -geplant für Oktober 2012-

Sonstige:
Tag der Toten 
Mallorca Schattengeschichten
Das Mallorca Kartell

Hier eine kleine Bilderreihe ihrer veröffentlichten Werke:

Naomi Roberts hat endlich ein Stipendium für ein Auslandssemester in Maine erhalten. Als Naomis Großmutter plötzlich behauptet, Naomi würde sich bald in einen Panther verwandeln, wie ihre Urgroßmutter Romina, glaubt Naomi an einen letzten und verzweifelten Versuch, sie von der Abreise in die USA abzuhalten.
In Maine angekommen, genießt Naomi ihr Studentenleben mit neuen Freunden und ihrer ersten Liebe Roman. Selbst, als sie sich von einer mysteriösen Lichtung im Wald magisch angezogen fühlt, sich beobachtet vorkommt und zu Schlafwandeln beginnt, erinnert sie sich nicht an die Prophezeiung der Großmutter. Bis sie sich zum ersten Mal verwandelt. Und - Naomi ist nicht allein, was nicht nur sie selbst in Lebensgefahr bringt, sondern auch Roman.







Hier seht ihr keine Inhaltsbeschreibung, da es eine Reihe ist und es zu viel vorweg nehmen würde, wenn man den ersten Band noch nicht gelesen hat.







Ebenso wie oben!









Eine Kurzgeschichte mit 13 Taschenbuchseiten.

Franziska besucht mit ihrer  Familie einen Freund in Mexiko, als gerade die Feierlichkeiten zu Allerheiligen stattfinden. Als wäre es nicht schon unheimlich genug diese Nächte auf dem Friedhof zu feiern, befindet sich in Oaxaca eine Gasse, die sie besser nicht betreten sollte ... 



  


Mallorca Schattengeschichten sind unterhaltsame Kurzgeschichten, die auf der wunderbaren Insel spielen. Geschichtliches, Lustiges, Kriminelles und Gespenstisches in immer neuen Facetten, wie das Spiel von Licht und Schatten.

Ob als Urlaubslektüre oder für kalte Tage unter der kuscheligen Decke, Sie werden von Mallorca auf jeden Fall ein anderes Bild haben. Auch wenn die Geschichten fiktiv sind, könnte es doch genau so gewesen sein...




Mallorca – Der plötzliche Tod der vermögenden Carmen Gómez trifft Cristina Díaz und Célia Crespo schwer. Wie konnte die rüstige alte Dame einfach im Schlaf sterben? Als Célia nach Carmens Ableben bemerkt, wie auf deren Grundstück Abholzarbeiten stattfinden, alarmiert sie ihre Ziehtochter Cristina. Die engagierte Umweltschützerin verhindert das Fällen der Baumriesen in letzter Minute und ermittelt den Auftraggeber. Carmen soll ihr Anwesen zwei Tage vor ihrem Tod verkauft haben. Cristina ist sich sicher; niemals hätte Carmen freiwillig ihre geliebte Finka aufgegeben.
Bei ihren Recherchen kommt Cristina skrupellosen Geldwäschern und korrupten Behörden auf die Spur. Sie gerät in ein Dickicht aus Geldgier, Macht und politischer Interessen, bis sie letztlich vor der lebensgefährlichen Wahrheit steht ...
 

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