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Rezension: Wächter der Unterwelt 01 - Schlüssel der Unterwelt von Sanra Todorovic



Titel: Schlüssel der Ewigkeit
Autor: Sandra Todorovic
Reihe: Wächter der Ewigkeit (Band 1)
Seiten: 327
Preis: 18,90 €
Verlag: Asaro Verlag
ISBN: 978-3-941930-55-1
Originaltitel: -
Genre: Fantasy, Jugendbuch

Meine Bewertung:
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Klappentext:

Als Sara Davis die Tür zum Musikzimmer an ihrer Schule öffnet und Dante Craven begegnet, ahnt sie nicht, dass sich ihr scheinbar normales Leben verändern wird.
Seltsame Ereignisse offenbaren, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist. Dante ist ein Unsterblicher: Seine Heimat, Atlantis, mussten er und seine Familie verlassen, denn nach einem Krieg zwischen den Dämonen der Unterwelt und den Wächtern schickte der König sein Volk durch ein Portal zu den Menschen.
Seit 200 Jahren suchen sie nach dem Schlüssel, um nach Hause zurückkehren zu können.
Trotz Verbot, sich mit einer Sterblichen einzulassen, verliebt Dante sich in Sara und bricht dadurch die Regeln des Rats.
Als Sara herausfindet, dass Dante heilende Kräfte besitzt, ist nichts mehr so wie es war. Sie gerät mitten in den Kampf zwischen Wächter und Dämonen und ihr wird bewusst, dass sie sich in größter Gefahr befindet.

Erster Satz:
Nach Luft schnappend wachte ich auf, so wie den letzten Monat fast jede Nacht.

Meine Meinung:

Buchgestaltung: 
Das Buch ist ziemlich düster und geheimnisvoll gestaltet, mit einem Amulett auf dem Cover. Es weckt meine Neugier und ich möchte wissen, was es mit dem Amulett auf sich hat.

Handlung: 
Sara geht auf eine Musikschule, an der ihr Vater Rektor ist. Sie liebt es Geige zu spielen und ihr Leben dreht sich so ziemlich nur um die Musik, nachdem vor zwei Jahren ihre Mutter in ihren Armen starb. Bis sie vor dem Musikzimmer stehen bleibt, denn daraus erklingen die schönsten und ergreifendsten Klaviertöne, die sie jemals gehört hat. Es ist ein neuer Schüler, der sie hervorzaubert, Dante. Doch er hat ein Geheimnis, mit dem auch Sara zu tun hat, ohne dass sie davon weiß.
Die Geschichte hat mir bis zur Mitte total gefallen, romantisch und wunderschön, auch spannend. Aber danach geht es leider eine Weile bergab. Es fängt damit an, dass Dante mit Sara zusammenkommt. Bis hierhin ist alles schön und gut. Aber dann erinnert das Ganze zu sehr an Twilight!! Allein das Kennenlernen seiner Familie, die eigentlich die Cullens sein könnte, war fast identisch!
Ab da hat mir die Geschichte dann leider nicht mehr so super gefallen, trotz der anfänglichen Euphorie. Der Anfang war super, der Mittelteil schwächelt SEHR (!) und das Ende hebt das Buch dann wieder aus dem Tiefpunkt. Hier nimmt die Handlung wieder an Fahrt auf, wird spannender und es gibt viele unerwartete Wendungen, die den Leser überraschen. Das Ende ist dramatisch und macht Lust auf mehr! Leider ist mir (und Amazon) bisher noch nicht bekannt, wann der zweite Teil heraus kommt...

Charaktere:
Sara als Charakter hat mir die meiste Zeit sehr gut gefallen, aber ich war wirklich geschockt, als ich erfuhr, dass sie erst 14 sein soll! Warum müssen die Protagonisten in Jugendbüchern immer so derart jung sein? Erhöht das die Vermarktungschancen? Ich weiß es nicht, aber das Alter hat auf keinen Fall zu Saras Verhalten gepasst, denn sie kam mir viel reifer und älter vor, dass ich dachte, sie wäre mindestens 17.
Ich konnte die meisten ihrer Entscheidungen nachvollziehen, aber eine am Ende hat, meiner Meinung nach, nicht zu ihrer Persönlichkeit gepasst.
Dante hingegen hat mir durchgehend gefallen, er ist höflich, ein wenig schüchtern (was ihn sehr sympatisch macht!) und nicht so draufgängerisch wie manch andere männliche Hauptprotagonisten aus anderen Büchern. Das macht ihn zu einem eigenen und speziellen Typ, der kein Abklatsch anderer Charaktere ist. Er ist 17 Jahre alt und geht trotzdem in den selben Unterricht wie Sara mit ihrem 14.. Ist das ein Logikfehler der Autorin oder beabsichtigt? Weil er nicht als faul oder dumm rübergekommen ist.

Sprache: 
Der Schreibstil ist flüssig und es macht Spaß, das Buch zu lesen. Wären da nicht die unzähligen Tippfehler, doppelte Wörter, Grammatikfehler und Co. Ich bin fast verrückt geworden, schon auf der allerersten Seite gibt es einen Fehler und da ich jemand bin, der so etwas schrecklich findet, hat es das Buch für mich schlechter gemacht! Hier hat das Korrektorat des Verlags versagt. Sehr schade!

Mein Fazit:
Ein spannender und gefühlsvoller Fantasyroman für Jugendliche! Leider nimmt der Klappentext ZU VIEL vorweg, sodass es einem eigentlich auch reicht, diesen anstatt das Buch zu lesen.. Das ist sehr schade, denn so werden Ereignisse und Wendungen vorweggenommen, die der Leser aber gerne alleine entdeckt hätte!
Eine schöne Geschichte mit tollen Charakteren, die aber noch verbesserungswürdig ist! Denn es gibt sehr viele Tippfehler.

Zur Autorin:
Sandra Todorovic wurde 1986 geboren. Die Jungautorin lebt und arbeitet in Zürich, Schweiz. "Wächter der Unterwelt" ist ihr erstes Buch.
(Quelle: Asaro)

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