Seiten:

Rezension: Wir Kühe von Catherine Gilbert Murdock


















Titel: Wir Kühe
Autor: Catherine Gilbert Murdock
Reihe: Dairy Queen Triology (Band 1)
Seiten: 271
Preis: 6,95 €
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-35839-4
Originaltitel: Dairy Queen

Meine Bewertung:


Klappentext: 
Über zu wenig Arbeit kann sich die 15-jährige DJ wirklich nicht beklagen. Seit sich ihr Vater beim Umladen des Mistwagens die Hüfte gebrochen hat, bleibt alles an ihr hängen: 32 Kühe füttern, melken, Stall ausmisten ...
Doch dann taucht - nicht ganz freiwillig - Brian Nelson auf der Farm auf, der Footballstar der Nachbaschule, um ihr ein bisschen unter die Arme zu greifen. Das hat DJ gerade noch gefehlt. Brian ist nämlich ein unausstehlicher Angeber und bei der Heuernte alles andere als ein Star. Und dass er ihr vorwirft, sie führe das Leben einer Kuh, ist auch nicht gerade charmant. Allerdings macht es Spaß, mit ihm Football zu spielen. Und mit ihm zu reden auch. Doch nie im Leben würde Brian mit einer Kuh ausgehen. Oder?

Erster Satz: 
Das Riesending wäre nie passiert, nichts davon, wenn Dad sich nicht beim Umladen des Miststreuers die Hüfte gebrochen hätte.

Meine Meinung:

Buchgestaltung: 
"Wir Kühe". Der Titel klingt nicht sehr vielversprechend und ich weiß nicht, ob ich mir in der Buchhandlung das Buch angesehen hätte, wenn ich es nicht von einer lieben Freundin ausgeliehen bekommen hätte... Das Cover lässt auf eine lustige Geschichte hindeuten, mehr aber auch nicht. Aber im Nachhinein gesehen, passt der Titel natürlich perfekt zum Buch. Leider weiß man das ja im Voraus nie.

Handlung:  
Die Geschichte um DJ und ihren Mitmenschen ist wirklich sehr gut gelungen! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, obwohl es nicht gerade das spannendste Buch war. Dafür hat es viel Humor und auch philosophische Züge.
DJ muss sich um den Hof kümmern, weil ihr Vater seine Hüfte gebrochen hat, ihre zwei ältesten Brüder studieren, ihre Mutter das Geld verdienen muss und ihr jüngster Bruder zum Baseballstar trainiert wird. Da bleibt eben nur DJ übrig, die sich auch ohne ein beschwerendes Wort in ihr Schicksal fügt, obwohl ihr längst die ganze Arbeit über den Kopf wächst und sie niemals auch nur ein winziges Wort der Dankbarkeit von ihrem Vater dafür erhält. Eines Tages steht Brian Nelson vor ihr. Er ist der Footballstar aus der Nachbarschule, die mit der ortsansässigen Mannschaft seit Jahren verfeindet ist. Sein Trainer, ein guter
Freund von DJs Familie, schickt ihn zu DJ um bei der täglich anfallenden Arbeit zu helfen, um seinen Charakter zu bilden, denn er ist nicht gerade der umgänglichste Typ. Als dann auch noch der Trainer DJ anbietet, Brian zu trainieren, ist sich DJ sicher, dass es dabei auf keinen Fall ein positives Ende geben kann...
Ich habe gelacht, aber auch eine Träne weggewischt.. Das Buch ist für Jugendliche, aber auch für Erwachsene geeignet, denn es ist kein typischer Jugendroman. Es gibt auch keine Friede-Freude-Eierkuchen-Liebesgeschichte, wenn man das überhaupt Liebesgeschichte nennen kann, denn in diesem Band lernen Brian und DJ sich erst einmal richtig kennen. Es wirkt alles sehr realitätsnah, was sehr positiv ist.

Charaktere: 
DJ erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht und man schließt sie sofort in sein Herz, denn sie hat eine wunderbar sarkastische Art zu erzählen! Der Leser lernt sie Stück für Stück besser kennen und sieht ihre Sicht des Lebens. Sie hat es nicht leicht, denn an ihr bleibt die ganze Arbeit hängen und trotzdem beschwert sie sich nie, denn sie weiß, dass sich sonst keiner darum kümmern würde und es trotzdem die Existenz ihrer Familie ist. Für ihr Alter wirkt sie schon sehr reif. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter und beginnt auch immer mehr sich ihre eigenen Wünsche zu verwirklichen. Auch Brian ist ein interessanter Charakter. Anfangs ist er sehr unsympathisch und egoistisch, doch auch er entwickelt sich weiter und man lernt seine positiven Seiten kennen und lieben. Doch nicht nur die Hauptcharaktere sind authentisch, sondern auch sämtliche Nebencharaktere haben ihre eigenen Ansichten und Persönlichkeiten.

Sprache: 
Wie schon erwähnt, ist der Roman aus der Sicht von DJ geschrieben. Sprachlich gesehen ist es kein Meisterwerk, aber das soll es auch nicht sein! Denn eine 15-Jährige erzählt die Geschehnisse eben anders als ein Professor. Das macht aber den ganzen Charme des Buches aus, denn obwohl DJ erst so jung ist, erzählt sie uns ihre Geschichte wie eine junge Frau. Charmant, witzig, gefühlsvoll und mitreißend.

Mein Fazit:
Ein tolles, humourvolles Jugendbuch mit einer Botschaft: Wir müssen mehr miteinander Reden.
Ein Buch, dem viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, denn es lohnt sich wirklich, es zu lesen!!

"In der Nacht träumte ich, dass Dad einen Riesentopf voll Heu kochte und wir am Tisch saßen und es aßen und dass wir Kühe waren. Wir alle ... Vielleicht besteht ja die ganze Welt nur aus Kühen. Vielleicht machen wir alle nur das, was man von uns erwartet, ohne uns zu beschweren oder es überhaupt zu bemerken ... Lebensmitteln stapeln, Autos verkaufen, Kinder unterrichten, an der Kasse stehen - all diese Jobs, mit denen die Leute irgendwann anfangen, ohne groß darüber nachzudenken ..."
(Quelle: Carlsen)

Zur Autorin:
Obwohl Catherine Gilbert Murdock in ihrer Jugend weder Kühe gemolken noch Football gespielt hat, zählen Bauernhöfe und Sport zu ihren großen Leidenschaften. Sie selbst ist auf einer winzigen Farm in Connecticut aufgewachsen und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Philadelphia. "Wir Kühe" ist ihr erstes Buch. (Band 2: Keine Zeit für Kühe)
(Quelle: Carlsen)

Rezension: Hexenfluch von Lynn Raven
















 

Titel: Hexenfluch
Autor: Lynn Raven
Reihe: -
Seiten: 428
Preis: 12,99 €
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3-426-50560-1
Originaltitel: -

Meine Bewertung:


Klappentext:
Ein verfluchter Magier, eine junge Hexe und eine Dämonin, die die Welt in die Dunkelheit stürzen will ...

Die junge Ärztin Ella Thorens lebt nur für ihren Beruf. Seit ihre Mutter sie und ihren Vater vor Jahren verlassen hat, hält sie ihr Herz sorgsam verschlossen. Dies ändert sich, als sie eines Abends sieht, wie ein Mann zusammengeschlagen wird. Als sie den Verletzten berührt, fühlt sie, wie eine neue und ungeahnte Macht sie durchströmt. Christian Havreux ist ein Hexer - und der Kontakt mit ihm erweckt Ellas magische Kräfte, das geheime Erbe ihrer Mutter. Er überredet Ella, ihre Fähigkeiten ausbilden zu lassen, doch dabei verfolgt er nicht ganz uneigennützige Pläne ...

Erster Satz:
"Wir waren nicht verabredet, Roland."

Meine Meinung:

Buchgestaltung: 
Das Buch hat einen Softcovereinband und sieht klasse aus! Auf dem Cover ist eine Frau dargestellt die auf die düstere Skyline von Los Angeles herunterblickt, wo die Geschichte spielt. Klappt man den Einband auf, ist wieder die Frau dargestellt, aber nie so, dass man ein Gesicht sieht, was immer sehr gut ist, denn so kann sich der Leser seine eigenen Personen vorstellen. Der Titel sowie der Name der Autorin sind mit einer Art Lackschrift hervorgehoben.

Handlung: 
Lynn Raven ist bekannt für dramatische, romantische und einfach wunderbare Jugendromane. Doch dieses Buch ist mehr für Erwachsene geschrieben, deshalb war ich sehr gespannt, wie sie die Idee umsetzt und ob es große Unterschiede zu den Jugendromanen gibt. Ich kann jeden Fan ihrer Bücher beruhigen! Ihr Schreibstil und ihre Art sind gleich geblieben, ebenso die Liebe zu den Charakteren, die ihre Bücher so einzigartig machen.
In diesem Roman geht es um die junge Ärztin Ella. Sie ist gerade auf einem Hausbesuch in einem der gefährlichen Gegenden L.A.s gewesen, als sie miterlebt, wie ein Mann von einer Gruppe zusammengeschlagen wird. Unfähig wegzuschauen, greift sie ein und die Männer verschwinden. Doch als sie sich um den schwer verletzten Mann kümmern will und ihn berührt, passiert etwas Unglaubliches. Das nächste an das sie sich erinnern kann, ist das Surren der Krankenhausgeräte, an denen sie angeschlossen ist. Denn sämtliche Verletzungen des Mannes sind nun an ihrem eigenen Körper zu finden: mehrere Knochenbrüche, innere Blutungen etc. Sie kann nicht fassen was passiert ist und beginnt die Suche nach diesem mysteriösen Mann, der seitdem verschwunden ist. Unweigerlich gerät sie in eine Welt aus Magie, Verzweiflung, Macht, Schuld, Unterwerfung und Demütigung.
Lynn Raven hat hiermit wieder ein großartiges Buch geschaffen, voller Romantik, Tragik, Spannung, Dramatik und Sehnsucht! "Sex" ist zwar ein wesentliches Thema des Romans, aber niemals wird das Thema pornografisch oder plump angegangen, sondern feinfühlig und ohne große Beschreibungen im Gegensatz zu manch anderen Romanen. Dies ist meiner Meinung nach ein großer Pluspunkt des Romans, denn er kommt ohne diese Mittel aus und schafft trotzdem umso mehr Gefühle. Hier merkt man, dass Lynn Raven hauptsächlich Jugendromane verfasst hat, die ebenfalls ohne diese Mittel auskommen.

Charaktere:  
Ella ist eine liebenswerte Protagonistin, mit der man sich auf Anhieb identifizieren kann. Sie ist hilfsbereit und setzt sich für andere ein, würde jedoch niemals ihren geliebten Job als Ärztin für einen Mann aufgeben. Denn sie ist mit Leib und Seele ihrem Krankenhaus verschrieben, dies können nicht alle ihre bisherigen Freunde verstehen und verlangen von ihr, den Beruf an den Nagel zu hängen, um sich in Zukunft um die Bedürfnisse der Männer zu kümmern. Doch dann lernt sie den charmanten Unternehmer Christian Havreux kennen, der so ganz anders als ihre bisherigen männlichen Bekanntschaften ist. Christian ist ein mächtiger Hexer, der aber unter einem Bannfluch steht. Er sieht zu Beginn in Ella lediglich die Chance diesem Fluch zu entkommen, doch dann kommen die beiden sich näher ... Als sich dann auch noch die mächtige Dämonin für die Ärztin interessiert, versucht Christian mit aller Macht sie zu beschützen, doch die Dämonin ist diejenige, die seinen Bannfluch unter Kontrolle hat. Kann er sie beschützen?
Entscheidet er sich für die Befreiung aus dem Bannfluch oder doch für die Liebe?

Sprache: 
Lynn Raven hat einen tollen Schreibstil, der den Leser gleich in die Geschichte hineinzieht und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Sie schreibt spannend und je nach Perspektive den Charakteren angepasst. Das Buch ist aus der Sicht von Ella und Christian geschrieben, sodass der Leser die Gedanken und Hintergründe beider Protagonisten kennenlernt. Wie jeder ihrer Romane eine sprachlich tolle Geschichte!

Mein Fazit:
Lynn Raven ist eine meiner Lieblingsautoren, bei denen einfach jeder Roman gelingt! Ihr Roman "Hexenfluch" ist ein spannendes, dramatisches und romantisches Werk voller Magie und Herzklopfen. Ein sehr gutes Buch, dessen Ende vielleicht auf eine Fortsetzung hoffen lässt, aber auch so vollendet ist.
Sehr zu empfehlen!!

Zur Autorin:
Lynn Raven lebte in Neuengland, USA, ehe es sie für einige Jahre nach Deutschland verschlug. Zurzeit wechselt sie zwischen beiden Kontinenten hin und her. Als Autorin ist sie in der Urban und High Fantasy gleichermaßen zu Hause und ebenfalls unter dem Namen Alex Morrin erfolgreich. Besonders bekannt sind aber ihre sowohl bei Jugendlichen wie Erwachsenen beliebten All-Age-Romane "Der Kuss des Dämons", "Das Herz des Dämons" und "Das Blut des Dämons".
(Quelle: Knaur Verlag)

Rezension: Julischatten von Antje Babendererde
















Titel: Julischatten
Autor: Antje Babendererde
Reihe: -
Seiten: 475
Preis: 17,99 €
Verlag: Arena
ISBN: 978-3-401-06589-2
Originaltitel: -

Meine Bewertung:


Klappentext:
Simona will Sim genannt werden, weil das besser zu ihrer roten Igelfrisur und den verrückten Klamotten passt, hinter denen sie ihre Gefühle verschanzt. Ihren siebzehnten Geburtstag verbringt sie nach einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Sims Eltern wissen keinen anderen Rat, als sie zu ihrer Tante Jo in die USA zu schicken, ins Pine-Ridge-Indianerreservat. Doch was Verbannung sein solle, wird für Sim zur Rettung. Denn dort lernt das Mädchen mit dem schiefen Lächeln die beiden unzertrennlichen Freune Jimi und Lukas kennen. Während sie sich Hals über Kopf in den coolen Jimi vrliebt, zeigt der blinde Lukas Sim eine Welt, die ihr wieder lebenswert erscheint. Doch dann ziehen Schatten über der Prärie auf ...

Erster Satz:
Verbannung. Anders konnte Sim das, was ihr bevorstand, nicht bezeichnen.

Meine Meinung:

Buchgestaltung: 
Das Thema "Natur" spielt bei jedem ihrer Cover eine wichtige Rolle, so auch hier. Passend zum Thema gibt es jedes Mal ein wunderschönes, ruhiges Cover mit Blautönen. Besonder gefallen hat mir dieses Mal der Titel, denn meiner Meinung nach beschreibt er das Buch absolut perfekt!! Und das nur in einem Wort, das ja eigentlich schon ein Gegensatz in sich ist. Aber dieses Wort fasst die Geschichte genial zusammen. Wer das Buch gelesen hat, wird mich verstehen können.

Handlung:  
Sim ist eigentlich eine ganz normale Teenagerin, aber mit ihren jungen Jahren schon alkoholabhängig. Nach ihrem Geburtstag, an den sie sich nur noch verschommen und sehr negativ erinnert, wacht sie im Krankenhaus mit einer Alkoholvergiftung auf. Ein Grund zum Handeln, finden ihre Eltern und schicken sie zu ihrer Tante Jo nach Nordamerika in ein Indianerreservat. Tante Jo, ehemals mit einem Indianer verheiratet, führt dort ein hartes aber zufriedenes Leben und sie soll Sim wieder auf den richtigen Weg bringen. Leichter gesagt als getan. Denn im Indianerreservat ist das Leben nicht unbedingt "schöner", es herrscht eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und viele Bewohner nehmen Drogen oder trinken Alkohol. Sim lernt die beiden besten Freunde Jimi und Lukas kennen. Währenddessen Jimi der totale Draufgänger und Macho ist, gelingt es dem blinden Lukas eine besondere Freundschaft zu ihr aufzubauen. Doch die beiden Jungs haben kein leichtes Leben und manch einer ist in krumme Dinge verwickelt. Für wen wird Sim sich am Ende entscheiden? Kann die Freundschaft Eifersucht und Neid, sowie Wut, Trauer und Hilfslosigkeit überstehen? Warum verläuft alles so ganz anders, als Sim es geplant hat? Wenn ihr das wissen wollt, dann lest selbst und lasst euch in eine wundervolle, aber auch traurige und nachdenkliche Geschichte entführen. Denn es werden nicht nur positive Themen angeschnitten, gerade die zunehmende Alkoholbereitschaft unter Jugendlichen spielt hier ein großes Thema und wurde meiner Meinung nach sehr, sehr gut verarbeitet. Und das ohne drohenden Zeigefinger.

Charaktere:  
Sim war zwar als Charakter so ganz anders, als mit denen ich es bisher zu tun hatte. Sie hat knallrote stachelige Haare, einen verrückten Kleidergeschmack, einige Piercings und ist alkoholabhängig. Auf den ersten Blick erschien sie mir verrückt und ich dachte schon, dass ich mich gar nicht in sie hineinversetzen konnte. Doch nach und nach lernt der Leser die wahre Sim kennen, die sich unter ihrer äußerlichen Fassade versteckt, denn dies alles ist nur eine Tarnung um sich selbst zu schützen. Am Ende des Buches wollte ich sie gar nicht mehr gehen lassen, so sehr mochte ich sie. Auch die anderen Charaktere wie Jimi und Lukas sind sehr authentisch und haben mir gut gefallen. Ein Buch, das vor tollen und starken Charakteren nur so strotzt.

Sprache:  
Typischer Antje-Babendererde-Stil. Eigentlich braucht man da doch nichts mehr extra sagen.

Mein Fazit:
Ein sehr starker Roman über Liebe, Wut, Hilfslosigkeit und noch vieles mehr. Einzigartige und athentische Charaktere, die einen auch noch nach dem Lesen begleiten. Sehr zu empfehlen!!

Zur Autorin:
Antje Babendererde, geboren 1963 in Jena/Thüringen, war zunächst als Arbeitstherapeutin in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie tätig. Seit 1996 ist sie freiberufliche Autorin mit einem speziellen Interesse an der Kultur der Indianer. Nach intensiven USA-Reisen und den Besuchen verschiedener Reservate erschienen von ihr mehrere Romane für Erwachsene zu diesem Thema. "Der Gesang der Orcas" ist ihr erstes Jugendbuch.
(Quelle: Arena Verlag)