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Rezension: Das Amulett der Zauberin von Patricia Coughlin




















Titel: Das Amulett der Zauberin
Autor: Patricia Coughlin
Reihe: -
Seiten: 448
Preis: 9,99 €
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3-426-50918-0
Originaltitel: The Lost Enchantress

Meine Bewertung:
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Klapptentext:

Sie wollte ihre Wange an seine Brust pressen und hören, wie schnell und heftig sein Herz schlug. Für sie.

Seit Eve Lockhart in ihrer Jugend ein Liebeszauber missglückt ist, hat sie der Magie abgeschworen - und der Liebe gleich mit.
Doch als sie auf einer Auktion einen seltenen Anhänger erblickt, spürt sie ihre magischen Kräfte erwachen. Eve will das Schmuckstück um jeden Preis besitzen, genauso wie der geheimnisvolle Gabriel Hazard, der sie gegen ihren Willen mit seinen durchdringenden Blicken betört. Beide ahnen nicht, dass der Anhänger dunklen Mächten Tür und Tor öffnen kann und sie bereits in höchster Gefahr schweben ...

Rezension: Verschlusssache Jesus von Michael Baigent/ Richard Leigh




















Titel: Verschlusssache Jesus- Die Qumranrollen und die Wahrheit über das frühe Christentum
Autor: Michael Baigent & Richard Leigh
Reihe: -
Seiten: 320
Preis: neue Auflage, TB für 5,00 €
Verlag: Knaur
ISBN: 3-426-26557-5
Originaltitel: The Dead Sea Scrolls Deception

Meine Bewertung:
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Klappentext:

Warum sind die meisten der sogenannten Qumranrollen bis heute nicht veröffentlicht, nicht einmal Gelehrten außerhalb einer bestimmten Gruppe zugänglich? Michael Baigent und Richard Leigh enthüllen in diesem Buch zum ersten Mal, welch brisantes Material zurückgehalten wird - bislang unbekannte Texte über die Urchristen, über den Kampf des Paulus gegen Jakobus, den Gerechten, den Bruder Jesu und Führer der Jerusalemer Urkiche, über gewalttätige Auseinandersetzungen um den Führungsanspruch nach dem Tod des Jesus von Nazareth, der sich persönlich in höchstem Maße politisch engagiert hat. Neue Entdeckungen sind zu erwarten, die die römische Kirche erschüttern werden.

Erster Satz:
"Zu verkaufen: biblische Handschriften, die bis mindestens 200 v. Chr. zurück datieren. Hervorragend geeignet als Schenkung einer Privatperson oder einer Gruppe an ein wissenschaftliches oder religiöses Institut. Chiffre F 206.

So lautete eine Annonce im Wall Street Journal vom 1. Juni 1954."

Meine Meinung:

Buchgestaltung:

Das Buch ist sachbuchgerecht gestaltet, also wenig bzw. kein Hintergrund außer der orangenen Farbe. Somit wird alle Aufmerksamkeit auf den Titel samt Untertitel und das Coverbild gelenkt. Da es ja auch schon über zwanzig Jahre alt ist, passt die Buchgestaltung umso mehr.

Handlung:

Ich habe mich für dieses Buch interessiert, da mich die gesamte Christentum- und Jesusthematik sehr interessiert und ich gerne Sachbücher lese, die darüber schreiben. Von den Qumranrollen, um die es hier geht, hatte ich vor dem Lesen noch nichts gehört. Deswegen war ich umso neugieriger, was es mit ihnen auf sich hat. Die beiden Autoren sind selbst sehr in die Materie Christentum, frühe Anfänge eingearbeitet, was man als Leser auch sofort merkt, und dass ohne das Umherwerfen von Fachbegriffen!
Leider hat mich das Buch etwas enttäuscht, da ich doch erwartete, viel mehr über die Rollen an sich und deren so "erschütternde" Inhalte zu erfahren. Das war dem nach aber nicht so, aber daran sind auch nicht die Autoren Schuld, sondern dieser kleine Kreis an Wissenschaftlern, die die Rollen studieren, aber bis Anfang der Neunziger Jahre wurden kaum Rollen vollständig veröffentlicht, und dass obwohl inzwischen schon über vierzig Jahre vergangen waren, seitdem man sie geborgen hatte.
Trotzdem kam mir der erste Teil des Buches, der sich mit eben diesen Wissenschaftlern beschäftigte, viel zu lang und ausführlich vor. Gut fand ich aber, dass es auch viele originale Zitate der beteiligten Personen gab!
Dann, im zweiten Teil des Buches, geht es endlich um die mysteriösen Rollen, die von der katholischen Kirche am liebsten versteckt worden würden. Denn es stellt sich heraus, dass die Gemeinde von Qumran eben keine Aussiedler waren, die niemals Kontakt zu den Urchristen hatten, sondern eigentlich die Geburtsstätte dieser war. Unter anderem hat Paulus, der sozusagen die katholische Kirche gründete, dort gelebt und seine Ausbildung zum Priester absolviert. Man erfährt auch über Paulus und seinen erfundenen Jesus, auf den sich die Kirche noch heute steif und fest beruft, obwohl er es in seinen Schriften (die sogar in der Bibel stehen!) erwähnt, dass es einen Unterschied zwischen "seinem" Jesus und der realen Person Jesus gab.
Man liest also, nicht nur ausschließlich über die Qumranrollen, sondern über die wahren Anfänge des Christentums im Allgemeinen! Wer sich für so etwas interessiert, findet hier bestimmt einige Infos, die man vorher noch nie gelesen hatte.

Sprache:

Wie schon erwähnt, handelt es sich hierbei um keinen Roman sondern um ein Sachbuch! Dementsprechend findet man hier Literaturlisten, Zitate und viele weitere Sachen, die man in einem Roman nicht findet. Die Sprache war leicht verständlich, was mir immer sehr wichtig ist. Denn wenn Autoren nür mit Fachwörtern um sich werfen und man nichts versteht, ist das traurig. Hier findet ihr aber ein interessantes Sachbuch mit einem leicht verständlichen Schreibstil, der euch eben nicht zwingt, dauernd ein Lexikon neben euch liegen zu haben!

Mein Fazit:
Wer also ein interessantes Sachbuch über die Qumranrollen und die wirklichen Anfänge des Christentums lesen möchte, könnte hier fündig werden!

Zu den Autoren:
Michael Baigent studierte an der Canterbury University, Christchurch, Neuseeland, Richard Leigh an der Tuffs University, Boston, und an der University of Chicago. Sie sind Co-Autoren mehrerer Bücher, darunter "Der Heilige Gral und seine Erben" und "Der Tempel und die Loge".
(Quelle: Knaur)