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Rezension: Romeo für immer von Stacey Jay




















Titel: Romeo für immer
Autor: Stacey Jay
Reihe: Romeo & Julia, Band 2
Seiten: 395
Preis: 17,99 €
Verlag: Egmont Ink
ISBN: 978-3-86396-022-3
Originaltitel: Romeo Redeemed

Meine Bewertung:




Achtung!! Hier handelt es sich um den zweiten Band der Reihe! 
Hier geht's zum ersten Band.


Klappentext:

Er hat nur drei Tage Zeit, um die wahre Liebe zu finden ...

Seit Romeo seine einstige Geliebte Julia getötet hat, wandert er als Söldner der Apokalypse durch die Jahrhunderte - mit nur einem Ziel: die Liebe zwischen zwei Menschen zu zerstören. Aber die Mächte des Bösen haben ihn verstoßen. Wenn Romeo nicht auf ewig verdammt sein will, bleibt ihm nur eine einzige Chance: Er muss auf die Seite der Botschafter des Lichts wechseln und das Herz eines Mädchens erobern. Doch Romeo weiß nicht, dass die Auserwählte das Schicksal der ganzen Welt in den Händen hält, denn in ihr tragen die Mächte des Bösen und Guten einen erbitterten Kampf aus ...



Erster Satz:
Wir erreichen die Hügelkuppe über Verona bei Sonnenuntergang.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:

Das Buch ist in dunklem Blau gehalten, was mir sehr gut gefällt. Wer das Mädchen auf dem Cover darstellen soll, ist mir auch im Nachhinein noch nicht klar. Da gefällt mir das Coverbild von ersten Band mehr. Aber zusammen sehen beide Bände wirklich sehr toll aus und man stellt sie sich gerne ins Regal!

Handlung:

Nachdem wir im ersten Band Julias Geschichte erfahren haben, wendet wir uns dieses Mal Romeo zu, der im ersten Band noch den bösen Gegenpart übernommen hatte. Die Geschichte beginnt dort, wo Julias ebenfalls begann, sodass es sich hierbei um eine andere Version der Geschichte mit demselben Ausgangspunkt handelt.
Anfangs war ich wirklich verwirrt, da ich dachte, Band 2 geht nahtlos ab dem Ende des ersten Bandes weiter. Aber so war es nicht, und plötzlich ist auch alles anders. Der Anfang war wirklich sehr verwirrend, die Kapitel aus Julias Sicht verwirrten mich sogar bis Ende des Buches. Denn in Julias Band ist sie doch wieder in die Vergangenheit geraten und hat dort die andere Version von Ben Luna, ihrem Seelengefährten, gefunden. Plötzlich befindet sie sich aber in ihrem Grab, lebendig begraben und man erfährt nicht, was seitdem passiert ist und was sich plötzlich verändert hat.
Es hört sich hier wahrscheinlich ebenfalls verwirrend an, aber so ist es auch. Das Ende des jetzigen Bandes hilft dann beim Verständnis, sodass man danach eigentlich keine offenen Fragen mehr hat.

Aber hier soll es ja nicht direkt um Julia gehen, sondern um Romeo. Da Romeo von seinen eigenen Reihen verstoßen wird und zu einem langsamen Tod in seinem verwesenden Körper verdammt ist, schnappt er zu, als sich die Gelegenheit bildet aus seinem Körper zu kommen. Die Botschafterin des Lichts bietet ihm die Chance zu einem wie sie zu werden und die Seelengefährten auf dieser Welt zu retten.
Er hat drei Tage Zeit, dass Ariel sich in ihn verliebt. Ariel, die er getötet hat als Julia in diesem Körper wandelte. Sie soll das Schicksal der Welt in den Händen halten, weswegen sie nicht auf die dunkle Seite gezogen werden darf. Romeo soll ihr die Liebe schmackhaft machen, damit Ariel nicht mit ihrer Wut und ihrem Hass für den Untergang der Welt sorgt.
Warum das so ist, weiß auch der Leser nicht und wird es auch nie wissen.
Ansonsten ist die Handlung meistens ziemlich spannend, eben weil man teils verwirrt ist. Somit hat sich am Ende vieles ergeben, dass man nicht erwartet hätte. Insgesamt war das Buch ganz spannend, oft verwirrend und manchmal etwas zu kitschig.

Charaktere:

Ich gebe zu, dass ich in Büchern und Serien einen Hang zu den Bösen habe, deswegen habe ich mich sehr über Romeo als Charakter gefreut. Leider ist er schon nach kurzer Zeit verweichlicht und ist kaum noch so, wie der Leser ihn kennengelernt hat. Diese Entwicklung ist nicht wirklich glaubwürdig, da er jahrhundertelang richtig böse war und schon nach ein, zwei Tagen auf der Seite der "Guten" ist er aufopfernd, liebevoll und nett. Mir hätte eine richtige Entwicklung besser gefallen, trotzdem hat mir sein Charakter am Besten gefallen!
Wohingegen Ariel mir anfangs gefallen hat, es dann aber im Laufe der Zeit nur noch bergab ging. Ihr Charakter ist ziemlich gestört und sie ist gewaltbereit und will bei der kleinsten Sache denjenigen umbringen. Ich konnte mich absolut nicht mit ihr anfreunden beziehungsweise identifizieren, da sie mir einfach total unsympathisch war! An einigen Stellen hätte ich sie am liebsten von der nächsten Brücke gestoßen ;).
Sie wird von einer unsicheren, entstellten Person zu einer gewalttätigen, plötzlich überaus selbstbewussten jungen Frau.

Sprache:

Der Schreibstil ist umgangsprachlich und locker, eigentlich sollten die Seiten nur so dahin schwinden. Trotzdem habe ich dreizehn Tage für das Buch gebraucht ... Dies wird aber an der Geschichte und an den Charakteren gelegen haben, denn das erste Buch habe ich verschlungen!

Fazit:
Ein schwächelnder zweiter Band, mit einer äußerst unsympathischen, gewalttätigen Protagonistin! Die Geschichte ist spannend, aber oft auch verwirrend, sodass man manchmal zurückblättern und etwas nochmals lesen muss, um es zu verstehen.

Zur Autorin:
Bevor Stacey Jay begann, sich ganz dem Schreiben von Büchern zu widmen, hat sie u.a. als Schauspielerin, Tänzerin, Barkeeperin und Yogalehrerin gearbeitet. Unter verschiedenen Pseudonymen sind mehrere Paranormal-Romances-, Urban-Fantasy- sowie Science-Fiction-Romane von ihr erschienen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Kalifornien.
Mehr Informationen über Stacey Jay unter www.staceyjay.com
(Quelle: Egmont Ink)





1 Kommentar:

  1. Hallo Larissa,

    schade, dass Cover-Girl macht so einen netten Eindruck.

    LG..Karin...

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Alles Liebe,
Larissa