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Rezension: Arabella und ein halbes Dutzend von Regina Dellit


















Titel: Arabella und ein halbes Dutzend

Autor: Regina Dellit
Reihe: -
Seiten: 160
Preis: 11,90 €
Verlag: Frieling
ISBN: 978-3-8280-2924-8
Originaltitel: -

Meine Bewertung:
Klappentext:

Arabella ist 15 Jahre alt und steckt voll in der Pubertät. Sie hat pinkfarbene Haarsträhnen, zu viel Schminke im Gesicht, eine Ratte namens Grambambuli und selbstverständlich eine große Klappe. Mit ihrer ordnungsliebenden Mutter Felicitas muss sie so manchen Kampf ausfechten. Eines Tages erfährt Arabella, dass sie von ihrem unbekannten Vater ein großes Anwesen mit einem halben Dutzend Schlittenhunden erb. Als sie und ihre Mutter sich das Grundstück ansehen wollen, treffen sie auf Frederik und seinen Vater Lukas, die das Anwesen verwalten. Durch einen unverhofften Kälteeinbruch sind Arabella und Felicitas gezwungen, das Wochenende auf der Hundefarm zu verbringen. Ein großes Abenteuer beginnt, bei dem Arabella sowohl die Schlittenhunde als auch den charmanten Frederik näher kennenlernt. Und plötzlich verändert sich ihr ganzes Leben ....


Erster Satz:

Mit einem schon oftmals praktizierten Tritt kickte Arabella die Wohnungstür hinter sich zu.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:

Das Buch ist eigentlich sehr schlicht gestaltet. Man sieht nur springende Schlittenhunde im Schnee. Hätte ich das Buch so im Laden gesehen, glaube ich nicht, dass ich ihm einen zweiten Blick gegönnt hätte.
Aber eigentlich ist das Cover passend zur Geschichte und nach einer Weile, findet man das Cover doch ganz in Ordnung. Es strahlt Dynamik, Weite und Kälte aus. Und man fühlt sich schon bei den Schlittenhunden angekommen.

Handlung:

Leider ist der Klappentext viel zu lang, zu genau und zu ausführlich. Im Nachhinein muss ich sagen, dass einem der Klappentext schon fast das ganze Buch erzählt. Alles fehlende, kann man sich dazu reimen. Das kommt auch daher, dass die Handlung sehr voraussehbar ist. Man weiß eigentlich schon zu Beginn, wie die Geschichte mit Arabella ausgeht. Es gibt auch keine wirklich überraschenden Wendungen, die einen daran zweifeln lassen. 
Schade, man hätte die Geschichte noch mehr ausbauen können und ihr mehr Tiefe verleihen.
Arabella erbt von ihrem Vater eine Farm inklusiver Schlittenhunde, daraufhin fahren sie und ihre Mutter dorthin, um die Farm dann verkaufen zu können. Sie lernen den Verwalter und seinen Sohn kennen. Arabella fühlt sich sofort von dem Jungen angezogen und lässt sich von ihm die Farm zeigen. Aufgrund eines Schneesturms sind sie von der Umwelt abgeschnitten und können nicht mehr nach Hause. Mehrer Tage sitzen sie auf dem Gelände fest und Arabella beginnt sich dort immer wohler zu fühlen und lernt endlich ihren Vater kennen und lieben.
Es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch, das aber, meiner Meinung nach, eher was für Jüngere ist. Denn ich konnte mich nicht sehr mit den Charakteren identifizieren, da Arabella mir als Protagonist sehr unreif erschien für ihre 15 Jahre!
Ein Minuspunkt ist der Preis, da das Büchlein nur 160 Seiten hat! Ich glaube nicht, dass ich es mir gekauft hätte!

Charaktere:

Arabella ist 15 Jahre alt und liebt ihre Ratte Grambambuli. Sie streitet sich oft mit ihrer Mutter, die doch eigentlich nur das Beste für sie möchte. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man in diesem Alter oft mit seiner Mutter streitet, aber mir kam das Verhalten von Arabella etwas zu kindisch vor. Sie ist immerhin schon 15 Jahre und keine 10 mehr!
Arabella lässt alle Versuche von Felicitas an ihr abprallen und behauptet, dass ihre Mutter sich nicht wirklich für sie interessiert. Teilweise hat sie mich wirklich genervt. Das bessert sich aber im Laufe der Zeit und sie wird ein angenehmerer Zeitgenosse. 
Die restlichen Charaktere bleiben leider etwas flach. Sie hätten etwas mehr Persönlichkeit gebraucht.

Sprache:

Der Schreibstil von Regina Dellit passt sehr gut zur Geschichte, das Buch lässt sich flüssig lesen. Auch schafft sie es, Beschreibungen von Orten etc. so zu gestalten, dass sie nicht langweilig wirken. 

Mein Fazit:

Ein Jugendbuch über ein Mädchen, das eine Farm mit Schlittenhunden erbt. Leider bleiben alle Charaktere etwas farblos und es mangelt ihnen an starker Persönlichkeit. Der Klappentext ist für das kurze Buch sehr lang und verrät schon viel. Trotzdem eine angenehme Geschichte für junge Mädchen und auch Jungs! 

Zur Autorin:

Die 1948 in einem kleinen thüringischen Dorf geborene Autorin arbeitete nach ihrer Ausbildung mehrere Jahre als OP- und Anästhesieschwester. Nach einem externen Studium war sie sowohl in einem Kinderheim als auch in der Jugendhilfe tätig. Zudem engagierte sie sich ehrenamtlich in verschiedenen sozialen Bereichen und war Mitglied eines Laienspieltheaters. Sechs Jahre vor Rentenbeginn wurde sie Jugendleiterin in einem Jugenddorf in den Alpen. Nebenher schrieb sie Drehbücher und Theaterstücke, bildete sich im Fernstudium für die Bereiche Schreiben und Videoproduktion weiter, drehte mit ihrem Mann Filme und studierte mit Kindern und Jugendlichen Theaterstücke ein. Heute lebt die sechsfache Mutter wieder in Thüringen.
(Quelle: Frieling)

Vielen Dank an Frieling für die Bereitstellung eines Leseexemplars!

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Larissa