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Rezension: Ich und die Menschen von Matt Haig

Titel: Ich und die Menschen
Autor: Matt Haig
Reihe: -
Seiten: 351
Preis: 14,90 €
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-26014-5
Erscheinungsdatum: April 2014
Originaltitel: The Humans

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Klappentext:

In einer regnerischen Freitagnacht wandert Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambrige, nackt eine Autobahn entlang. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew hält nicht viel von den Menschen, jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel in die Augen blickt?

In diesem Buch geht es darum, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Mit anderen Worten: In diesem Buch geht es um dich. Um all das Katastrophale, Sterbliche, Wunderbare, das dich ausmacht.


Erster Satz:

Hallo, Mensch.

Meine Meinung:

Ihr sucht ein wunderbares Buch über das Leben, die Liebe und das Menschsein an sich? Dann habt ihr es gefunden, denn "Ich und die Menschen" ist ein zauberhaftes Werk, das viel Aufmerksamkeit geschenkt bekommen sollte! Matt Haig hat hier einen Roman über einen Außerirdischen geschaffen, der wegen einer Mission zur Erde muss. Dort soll er verhindern, dass Andrew Martins neuste wissenschaftliche Erkenntnis an die Öffentlichkeit gelangt, denn dann wären die Menschen in der Lage, auch seinen Stern zu finden - und da ja jeder gute Außerirdische weiß, wie die Menschen sind und was sie mit fremden Lebensformen anstellen, muss das natürlich verhindert werden.
Die Geschichte ist total witzig, da der Außerirdische (ohne eigenen Namen) nicht viel von den Menschen hält, aber auch vieles falsch versteht. Es gibt einige super witzige Situationen, bei denen ich laut lachen musste. Doch das Buch weckt auch andere Gefühle im Leser, besonders die Entwicklung des Charakters ist wunderschön mitzuerleben. Was mir besonders gefallen hat, war der philosophische Anteil - Matt Haig hat die Menschen genau beobachtet und schafft es, uns mithilfe diesem Buch unser eigenes Leben näher zu bringen. Vieles ist für uns offensichtlich, aber für den Außerirdischen unverständlich und somit kommt man selbst ins Nachdenken über die Menschen und ihr Verhalten.
Es war ein so tolles Buch, tiefgründig, witzig, romantisch und philosophisch, sodass ich nun einige Post-Its darin kleben habe. Das wunderschöne Cover unterstützt die Geschichte und animiert einen zum Träumen.

Mein Fazit:

Ein Buch über die Menschen; über uns. Der Außerirdische nimmt den Menschen gnadenlos auseinander, setzt ihn aber ebenso liebevoll wieder zusammen. Es ist schwer zu beschreiben, denn dieses Werk beseht aus so vielen kleinen Dingen, die das Lesen zu einer wunderbaren Angelegenheit machen. Lasst euch am Besten selbst davon überraschen!

Zum Autor:

Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits einige Romane und Kinderbücher veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Er lebt in York und London.
(Quelle: dvt)



Vielen Dank an dtv für die Bereitstellung eines Leseexemplars!

Kommentare:

  1. Ich habe das Buch auch gelesen (und rezensiert) und es ist von 0 auf 100 zu meinem 2. liebsten Buch aller Zeiten aufgestiegen :) Das Buch ist soooooo gut :) Und Matt Haig ist außerdem super nett :)

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    1. *_* ja, so ging es mir auch, ich war total überrascht, dass es so gut ist! Hast du Matt Haig kennengelernt? :-)

      LG Larissa

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Larissa