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Rezension: Drei Meter über dem Himmel von Federico Moccia

Titel: Drei Meter über dem Himmel
Autor: Federico Moccia
Reihe: Step, Band 1
Seiten: 398
Preis: 9,99 (TB)
Verlag: List
ISBN: 978-3-471-79511-1
Erscheinungsdatum: Juni 2006
Originaltitel: Tre metri sopra il cielo

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Klappentext:


Babi ist die typische Tochter aus gutem römischen Hause, ehrgeizig, konzentriert auf das bevorstehende Abi, mit großen Zielen im Leben. Step hingegen ein freiheitsliebender Herumtreiber, ein Muskelpaket und Frauenheld, doch im Herzen ein echter Romantiker. Auf dem Weg zur Schule spricht er Babi an, sie sehen sich wieder auf der Piazza, in der Bar, mit Freunden. Babi lässt Step erst mal abblitzen, doch eigentlich ist sie schon bis über beide Ohren in ihn verliebt. Als sie nach einem nächtlichen Motorradrennen gemeinsam vor der Polizei fliehen müssen, beginnt endlich ihre gemeinsame Geschichte. Die erste große Liebe! Sie sind unzertrennlich, ihre überwältigenden Gefühle scheinen sich durch nichts aufhalten zu lassen. Doch sehr schnell stellen sich den beiden die ersten Widerstände in den Weg: Babis Eltern, Steps Freunde, seine Art, Probleme mit Gewalt zu lösen, ihr enormer Ehrgeiz. Sie kommen aus zwei unterschiedlichen Welten und merken, dass man um die Liebe kämpfen muss ...


Erster Satz:

"Cathia hat den schönsten Arsch von ganz Europa."

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, dass ich das Buch zuerst abgebrochen habe, weil ich weder mit dem Schreibstil, den Charakteren und allem anderen zurecht kam. Der Schreibstil ist sehr ungewohnt, denn Moccia benutzt hier einen allwissenden Erzähler und springt nach Belieben zwischen den einzelnen Sichtweisen hin und her. Dadurch bleibt doch immer ein gewisser Abstand zu den Charakteren vorhanden und man muss sich damit erst anfreunden, um mitfiebern zu können.
Die Charaktere waren, wie gesagt, ebenfalls ein Problem, denn Step prügelt und demoliert gerne. Zu Beginn wirkt er einfach nur wie ein Schläger und nicht unbedingt wie der typische Badboy, den wir alle so lieben. Doch nachdem ich die Verfilmung von diesem Buch angesehen hatte, konnte ich nicht anders, und habe dem Buch doch noch eine zweite Chance gegeben. Man lernt mehr Hintergrundinfos über die Charaktere, sodass man auch einen besseren Zugang zu ihnen findet. Steps Entwicklung war sehr authentisch, denn jemand, der sich wortwörtlich durchs Leben schlägt, wird nicht plötzlich zum Softie.
Insgesamt mochte ich dann doch alle Charaktere sehr gerne und war deshalb nur noch geschockter, als ich das sehr offene Ende gelesen habe. Es gibt bereits den zweiten und (so weit ich weiß) letzten Teil, der dann wohl auch mit einem Happy End abschließt, sodass man beruhigt ist.

Mein Fazit:

Obwohl ich über 100 Seiten mit großen Problemen kämpfen musste, hat es das Buch geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Die zu Beginn sehr unsympathischen Charaktere haben sich (vor allem auch durch die Verfilmung) sehr gewandelt und ich konnte nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Euch erwartet hier eine romantische, aber nicht kitschige, dramatische, traurige und spannende Liebesgeschichte, die euch noch lange im Kopf herumspuken wird.

Reiheninfos:

Band 1: Drei Meter über dem Himmel
Band 2: Ich steh auf dich

Zum Autor:

Federico Moccia wurde 1963 in Rom geboren. Er arbeitet als Drehbuchautor für Film und Fernsehen. Drei Meter über dem Himmel ist sein erster Roman. Bevor er vom renommierten Mailänder Verlag Feltrinelli veröffentlicht wurde, kursierte er als Fotokopie unter den Jugendlichen Roms und erreichte Kultstatus.
(Quelle: List)

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